Mit dem B197-Führerschein kannst du deine praktische Prüfung auf einem Automatikfahrzeug ablegen und später trotzdem Autos mit Schaltgetriebe fahren.
Damit verbindet B197 die Vorteile einer Automatik-Ausbildung mit der Flexibilität des klassischen Klasse-B-Führerscheins.
B197 ist keine eigene Führerscheinklasse, sondern eine Schlüsselzahl innerhalb der Klasse B.
Die praktische Prüfung kann auf einem Automatikfahrzeug stattfinden. Damit du anschließend auch Schaltwagen fahren darfst, musst du während der Ausbildung zusätzlich deine Schaltkompetenz nachweisen.
Vorgeschrieben sind mindestens:
Dabei wird geprüft, ob du ein Fahrzeug mit Schaltgetriebe sicher bedienen kannst.
Eine zusätzliche amtliche Prüfung auf einem Schaltwagen ist nicht notwendig.
Ja.
Mit B197 darfst du nach bestandener Führerscheinprüfung sowohl Automatikfahrzeuge als auch Schaltwagen fahren.
Das unterscheidet B197 vom klassischen Automatikführerschein mit der Schlüsselzahl 78. Mit diesem dürfen ausschließlich Automatikfahrzeuge gefahren werden.
Für viele Fahrschüler kann B197 die Ausbildung erleichtern.
Du kannst dich während eines großen Teils der Fahrstunden stärker auf den Verkehr konzentrieren, ohne gleichzeitig kuppeln und schalten zu müssen.
Trotzdem lernst du während deiner Ausbildung auch den Umgang mit einem Schaltwagen und bleibst anschließend flexibel.
B197 kann deshalb besonders interessant sein, wenn du:
Für die Klasse B selbst besteht keine Einschränkung beim Fahren von Schaltwagen.
Wenn du später weitere Führerscheinklassen wie beispielsweise BE erwerben möchtest, kann es jedoch wichtig sein, auf welchem Fahrzeug du die entsprechende Prüfung ablegst.
Sprich deshalb am besten frühzeitig mit deiner Fahrschule, wenn du bereits weitere Fahrerlaubnisklassen planst.
Die vorgeschriebenen Schaltstunden gehören zur normalen praktischen Ausbildung und kommen nicht automatisch zusätzlich zu allen anderen Fahrstunden hinzu.
Wie teuer dein Führerschein insgesamt wird, hängt vor allem davon ab, wie viele Fahrstunden du persönlich benötigst.